"Das Leben hat den Erdball nicht durch Kampf erobert,
sondern durch Vernetzung."
Margulis und Sagan

Bericht von Martina Engel

Ein Abend in der Bibliothek

Da die Veranstaltung im letzten Jahr so großen Anklang gefunden hat, wurde auch in diesem Jahr wieder ein erlebnisreicher Abend in der Bibliothek geplant. Als Kooperationspartner kam zur Schillerbibliothek noch das Familienzentrum Paul Gerhardt Stift dazu, so dass wir ein richtig gutes Team für die Planung waren und viel Freude daran hatten, Ideen für den Abend zu sammeln.

Am 12. Mai kamen die Familien um 18. 00 Uhr in die Bibliothek und waren zunächst voller Erwartung, was alles passieren wird. Viele Familien waren schon im letzten Jahr dabei und freuten sich wieder sehr auf das Programm. Neben den Familien waren viele Kollegen von allen Kooperationspartnern dabei, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Der Abend begann, nachdem die Leiterin der Bibliothek Frau Dernbach alle Familien und Kooperationspartner begrüßt hat, mit dem Lied „Alle Kinder lernen lesen“. Die Kinder zogen laut singend in einer Polonaise zu einer gemütlich gestalteten Leseecke. Dort las Frau Dernbach die wundervoll lebendige Geschichte von der kleinen Maus Bertram vor (von Anne Jonas und Francois Crozat), die auf ihrer Abenteuerreise dem Kater Kasimir begegnet. Die Kinder lauschten ganz gespannt, was Betram in dieser brenzligen Situation so alles eingefallen ist.

Es ging wieder singend zur nächsten kuschelig gestalteten Leseecke, wo das Buch „Schneeball – wer bin ich“ von Mustafa Cebe in deutscher und türkischer Sprache vorgelesen wurde. Dabei geht es um einen weißen Hasen, der in ein Schlammloch fällt und nicht mehr als Hase zu erkennen ist und nun herausfinden muss, wer er eigentlich ist. Alle waren sehr aufmerksam dabei und genossen die entspannte Atmosphäre und den zweisprachigen Vortrag der Geschichte. 

Danach schloss sich ein kleiner Imbiss an, bevor alle wieder singend zur „Kreativecke“ zogen, wo die Kinder unter Anleitung einer Kunsttherapeutin auf einer Leinwand ein Bild passend zu der Geschichte malen konnten. Da der nächste Tag Muttertag war, entschieden sich allerdings viele für ein Muttertagsbild, dass sie ganz persönlich für ihre Mutter gestalteten. Alle hatten viel Spaß bei dieser Aktion, waren sehr kreativ dabei und sehr stolz auf ihre fertigen Kunstwerke.

Parallel zu den Geschichten konnten sich die Eltern über die Bibliothek informieren und sich die einzelnen Bereiche vorstellen lassen. Es gab sogar die Möglichkeit Bücher auszuleihen. Die Eltern hörten aber auch gern selbst bei den Geschichten zu und es war für sie ein schönes Erlebnis, die Kinder so gebannt von den Geschichten zu erleben.

Weiter ging es wieder in die nächste, orientalisch gestalteteten Leseecke. Nun wurde den Familien von einer Märchenerzählerin sehr anschaulich das orientalische Märchen vom kleinen Muck von Wilhelm Hauff erzählt. Die Lebensgeschichte des kleinwüchsigen Muck zog die Kinder erneut in den Bann. Besonders die Stelle an der ihm durch das Naschen einer Feige lange Ohren und eine lange Nase wuchsen, war sehr lustig.

Das Märchen wurde danach von zwei Theaterpädagoginnen spielerisch in mehreren Szenen umgesetzt. Verbunden wurden die einzelnen Szenen durch ein Lied vom kleinen Muck, das vorher mit allen eingeübt wurde. Die Kinder waren hellauf begeistert in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen und diese mit Mimik und Gesten auszuschmücken. Die Verkleidung, die sie in den einzelnen Rollen bekamen, trug ebenfalls zum Spaß an der Rolle bei. So wurde gespielt wie der kleine Muck zu der seltsamen Frau Ahavzi kommt von der er keinen Lohn erhält und dafür die Pantoffeln und den Spazierstock mitnimmt. Auch wie er mit den Pantoffeln, mit denen er schneller laufen kann als jeder andere, die Gunst des Königs erwirbt, wie er in Ungnade fällt und sich schließlich mit Feigen , die nach dem Genuss Ohren und Nase wachsen lassen rettet, wird sehr eindrucksvoll spielerisch umgesetzt. Die Freude, die die Kinder beim Spielen hatten ging auch auf die Eltern über und so gab es nach jeder Szene einen großen Applaus.

Als Abschluss der Veranstaltung wurde die Geschichte „Bauer Beck fährt weg“ von Christian Tielmann und Daniel Napp als Bilderbuchkino vorgetragen.

Das war für die Familien ein schöner und ruhiger Abschluss.

Beendet wurde der Abend wie er angefangen hatte mit dem Lied „Alle Kinder lernen lesen“.

 

Der DFV Berlin ist qualitätsgeprüfter Verband

paritaetisches-qualitaetssiegel für den DFV Berlin

Das Zertifikat als PDF

Besucherzahlen

Heute65
Diesen Monat2084
Insgesamt509937

Unser Leitmotiv

Der Deutsche Familienverband (DFV) ist der größte bundesweite Zusammenschluss von Familien, deren Interessen der DFV auf der kommunalen wie Landes- und Bundesebene vertritt. Der DFV ist parteipolitisch und konfessionell nicht gebunden und steht allen Familien in Deutschland und allen am Wohl der Familie Interessierten
zur Mitgliedschaft offen.

Nehmen Sie Kontakt auf!

Deutscher Familienverband
Landesverband Berlin

Genter Str. 53
13353 Berlin
Fon 030 - 453 001-0
Fax 030 - 453 001-14 
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

BIC: BFS WDE 33 BER
IBAN: DE 35 100 205 00 000 310 44 00

DFV-Newsletter abonnieren

Sie suchen aktuelle Informationen zur Familienpolitik und möchten zu den Aktivitäten des DFV informiert bleiben? Dann abonnieren Sie unseren DFV-Newsletter!